Sitzt die Maus im Speck, so piept sie nicht.
Grausamkeit gegen Tiere ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.
Katz aus dem Haus, rührt sich die Maus.
Weh den Eseln oder Pferden, so die Bettler reiten werden.
Quod licet Jovi, non licet bovi: Was Jupiter darf, ist dem Esel lange nicht erlaubt.
10 Jahr ein Kitz, 20 Jahr ein Kalb, 30 Jahr ein Stier, 40 Jahr ein Löwe, 50 Jahr ein Fuchs, 60 Jahr ein Wolf, 70 Jahr eine Katze, 80 Jahr ein Hund, 90 Jahr ein Esel, 100 Jahr eine Gans.
Er weiß soviel davon wie die Kuh vom Sonntag.
Mit Speck fängt man Mäuse.
Wenn dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis Tanzen.
Wenn zwei Esel einander unterrichten, wird keiner ein Doktor.
Leib und Seele - ein Pferd neben einen Ochsen gespannt.
Man kann die Tiere in geistvolle und begabte Personen einteilen: Hund und Elefant zum Beispiel sind geistreiche, Nachtigall und Seidenwurm begabte Leute.
Wer sich nicht mit der Löwenhaut bekleiden kann, der nehme den Fuchspelz.
Es gibt Kamele mit einem Höcker und welche mit zweien. Aber die größten haben gar keinen.
Dass uns der Anblick der Tiere so ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so vereinfacht vor uns zu sehen.
Dem Fuchs sind die Trauben sauer.
Wer seinen Hund liebt, muss auch seine Flöhe in Kauf nehmen.
Für die Maus ist die Katze ein Löwe.
Der wohlerzogene Wolf wird kein Lamm.
An der Leine fängt der Hund keinen Hasen.
Wer kükenklug ist, wird nicht huhnalt.
Bei sich zu Hause ist der Hund am stolzesten.
Der Fuchs weiß mehr als ein Loch.
Herr Schwan, Herr Schwan, dein Gesang ist süß, aber deine Eier sind sauer.
Güte kann Haare aus des Löwen Schnurrbart ziehen.
Ein Esel, der mich trägt, ist mir mehr wert als ein Pferd, das nach mir schlägt.
Guets Gänsli - böse Gans.
Wo es der Brauch ist, da legt man die Kuh ins Bett.
Ein lebendiger Esel gilt mehr als ein toter Doktor.
Bevor die Maus beginnt, am Fuße des Menschen zu knabbern, bläst sie daran.
Wenn du den Hahn einsperrst, geht die Sonne doch auf.
Wenn das Huhn heiter und fröhlich ist, fängt ihm der Habicht das Küken weg.
Wenn die Katze Unglück haben soll, bleibt ihr die Maus im Halse stecken.
Bis die Kuh keinen Schwanz mehr hat, weiß man nicht, wozu er gut war.
Was der Esel sagt, das glaubt er.
Ein Hund zur Hand ist besser als ein Bruder weit weg.
Ein Hund, der beißen will, knurrt. Eine Biene, die stechen will, summt. Aber ein Mädchen lässt nur seine Augen leuchten.
Eine Kuh, die viel herumspringt, kommt nicht viel zum Fressen.
Nur einmal geht der Fuchs in die Falle.
Verkaufe nicht den Pelz des Fuchses im Walde!
Man kann nicht die Kuh verkaufen und die Milch behalten.
Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.
Ein deutliches Zeichen eines im Grunde unedlen Menschen ist die Undankbarkeit. Sie stellt ihn unter die edleren Tiere, die alle dankbar sind.
Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen.
Es pfeift der Wind. Es stöhnt und gellt. Die Hunde heulen im Hofe. Er pfeift auf diese ganze Welt der große Philosophe.
Es ist viel leichter, einen Korb Flöhe zu hüten als ein Dutzend junger Mädchen.
Vor Leuten, die schweigen, und Hunden, die nicht beißen, wenn sie getroffen werden, hat man sich wohl fürzusehen.
In eine leere Scheune kommt keine Maus.
Nicht auf den Hahnenschrei fängt's an zu tagen, sondern der Hahn kräht darum, weil es tagt.
Die Menschen werden auf der Welt in Massen billig hergestellt; jedoch für äußerst kostbar gelten die Menschenaffen: sie sind selten! Und alle Welt ist darum froh, hält sich der Aff' gesund im Zoo.
Erträglich ist der Mensch als einzelner, im Haufen steht die Tierwelt gar zu nah.
Das Meer noch niemals größer ward, weil eine Gans das Wasser spart.
An der Red' erkenne ich den Toren, den Esel kenn' ich an den Ohren.
Wer sich vom Wolfe Rat geben lässt, dessen Schafen geht's ans Leben.
Kommt ein Ochse in fremdes Land, er wird doch für ein Rind erkannt.
Die Nachtigall mag mühen sich sehr, brüllt ein Ochse oder ein Esel daher.
Der Mensch wird zum Tier, wenn er nie einen Sonntagsrock anhat.
Der Hund ist der sechste Sinn des Menschen.
Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrund.
Was ist der Affe für den Menschen? Ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham.
Wie oft in der Gesellschaft, die sich für so recht gebildet und interessant hielt, bei all dem Gerede und Feintun, seufzte ich innerlich: "Wenn doch nur ein Hund da wäre!"
Ist ein Esel zu erstreiten, ei, so suche dir zur Hand einen Richter, der nicht selbsten ist dem Esel unverwandt.
Eine Zivilisation kann man erst danach beurteilen, wie sie ihre Tiere behandelt.
Wenn ein Affe hineinschaut (in den Spiegel), kann kein Apostel heraussehen.
Wenn die Katz' nicht ist im Haus, so hat frei Umlaufen die Maus.
Das ist eine arme Maus, die nur weiß an einem Loch hinaus.
Er war wie ein Hahn, der glaubt, die Sonne ging auf, nur weil er zu krähen begann.
Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.
Zum Lachen braucht es immer ein wenig Geist; das Tier lacht nicht.
Wie heißt das schlimmste Tier mit Namen? So fragt' ein König einen weisen Mann. Der Weise sprach: " Von wilden heißt's Tyrann, und Schmeichler von den zahmen."
Die Klugheit des Fuchses wird oft überschätzt, weil man ihm auch noch die Dummheit der Hühner anrechnet.
Wenn die Henne kräht und piept der Hahn, so steht's dem Hause übel an.
Aber tief muss uns empören, was wir von der Leda lesen; welche Gans bist du gewesen, dass ein Schwan dich konnt betören!
Das letzte Wort über die Wunder des Hundes ist noch nicht geschrieben.
Je jünger, einfacher und frömmer die Völker, desto mehr Tierliebe.
Nur bei Tieren kann ich sicher rechnen, dass sie desto besser gegen mich sind, je besser ich gegen sie bin.
Überall ist Ewigkeit. Wenn du einen Schneck behauchst, schrumpft er ins Gehäuse, wenn du ihn in Kognak tauchst, sieht er weiße Mäuse.
Schätze den Hund nicht nach den Haaren, sondern nach den Zähnen.
Ohne Gelegenheit ist die Hand des Starken in Fesseln; nützet dem Löwen die Kraft, dem man die Klaue geraubt?