Nur ein Narr schafft sich für jede Maus eine Katze an.
Wenn du beten lernen willst, so geh an die Ufer des Meeres.
Männer regieren die Welt, Frauen regieren die Männer.
Ein Mann ist das Kind seiner Werke.
Mädchen, hüte dich vor dem Versprechen eines Mannes, denn es läuft wie ein Krebs.
Dem Schwein und dem Schwiegersohn braucht man das Haus nur einmal zu zeigen. Sie finden nachher den Weg von allein.
Seine Krankheit zu kennen ist der Anfang der Genesung.
Wenn der eine nicht will, mischt keiner die Karten.
Wo zwei drum wissen, ist nur noch Gott dabei. Wenn aber drei zusammen sind, werden es rasch hundert wissen.
Wovor einer Angst hat, daran wird er sterben.
Mit Geduld und mit der Zeit wird der Maulbeerbaum zum Seidenkleid.
Wenn der eine nicht will, können zwei nicht miteinander streiten.
Fleisch von heute, Brot von gestern, Wein vom Jahr zuvor. Das hält gesund!
Freunde, die um einander Bescheid wissen, grüßen sich von weitem.
Scherze, die schmerzen, sind keine.
Was du morgen tun kannst, musst du nicht heute tun.
Liebe tötet das Glück, Glück tötet die Liebe.
Wer einen Betrüger betrogen hat, dem ist der Himmel wohlgesinnt.
Als Gott ein Mann wurde, da war der Teufel zuvor schon zum Weib geworden.
Wer kein Messer hat, kann kein Brot schneiden.
Wer nicht weiß, was Krieg ist, der gehe in den Krieg.
Wer nichts begehrt, dem geht nichts ab.
Wer seinen Besitz schon vor dem Tod verteilt, verdient, dass ihn der Blitz erschlägt.
Frohes Gemüt kann Schnee in Feuer verwandeln.
Wer zu bescheiden ist, wird nur durch Teufels Hilfe zu Hofe gelangen.
Für wen eigentlich putzt sich eine Frau, deren Mann blind ist?
Wer mit dem Hund ins Bett geht, wird mit Flöhen aufstehen.
Wo der Wirt vor der Türe steht, ist die Kneipe leer.
Frauen sind das Paradies der Augen, das Fegefeuer des Beutels und die Hölle der Seele.
Wer nicht raucht und auch nicht trinkt, der ist schon auf andere Art dem Teufel verfallen.
Nicht jeder, der Sporen trägt, hat ein Pferd.
Glück kommt mit Hilfe der Ellenbogen.
Vom Fenster her lässt sich niemals die ganze Welt überschauen.
Es gibt weder eine gute noch eine schlechte Zeit, die hundert Jahre dauert.
Frauen und Maultiere gehorchen besser, wenn man sie streichelt, als wenn man sie peitscht.
Aufenthalt im fremden Land mehrt und kräftigt den Verstand.
Bevor du dich beweibst, sorg selbst erst, wo du bleibst: Haus, Weinberg, Feld und Garten. Dann kannst du Glück erwarten.
Die Liebe der Frau zu ihrem Mann lässt sich an dessen Gewand ablesen.
Die Kunst des Kaufmanns ist mehr, bezahlt zu werden, als zu verkaufen.
Afrika fängt bei den Pyrenäen an.
Die Feder ist die Zunge des Geistes.
Besser eine Handvoll Naturell als zwei Hände voll Wissenschaft.
Dem klappernden Hufeisen fehlt ein Nagel.
Gewohnheiten sind zuerst Spinnweben, dann Drähte.
Gott sandte die Streitsucht, auf dass der Advokat zu leben hat.
Im Kruge kommen mehr um als im Kriege.
Junggeselle - ein Pfau. Verlobt - ein Löwe. Verheiratet - ein Esel.
Durch Sagen und Wiedersagen wird ein Geheimnis durch die ganze Stadt getragen.
Ein Bauer zwischen zwei Advokaten ist wie ein Fisch zwischen zwei Katzen.
In den Krieg zu ziehen, auf dem Meer zu fahren und zu heiraten, soll man niemandem raten.
Besser schlecht fahren als stolz laufen.
Ein Lügner muss ein gutes Gedächnis haben.
Einem Kranken kann es nicht helfen, dass er in einem goldenen Bette liegt.
Jeder hat seine eigene Art, Flöhe zu töten.
Das Glück dreht sich wie ein Mühlrad.
Der Teufel lauert hinter dem Kreuze.
Wer ein Maultier ohne Fehler möchte, soll zu Fuß gehen.
Glück beim Spielen - Pech in der Liebe.
Eine Schwiegermutter ist bitter, und wäre sie auch aus Zucker.
Furcht ist der Anfang der Weisheit.
Ein Hungriger endeckt mehr als hundert Juristen.