Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut. Er fürchtet, überall zurückgesetzt zu werden, glaubt, jede Demütigung ertragen zu müssen und zeigt sich allerorten in ungünstigem Licht.
Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.
Das reichste Kleid ist oft gefüttert mit Herzeleid.
Man findet eher einen, der das Geld tadelt, als einen, der es verschmäht.
Eine goldene Ader ist der Same zu allem Hader.
Was du mit Geld nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank.
Kleine Diebe hängt man an den Galgen, die großen an goldene Ketten.
Vergebens besitzt, wer nicht genießt.
Mit Geld, Latein und einem guten Gaul kommt man durch ganz Europa.
Viel haben ist nicht reich. Der ist ein reicher Mann, der alles was er hat, ohn' Leid verlieren kann.
Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.
Der Weise kennt seine Bedürfnisse, nicht so der Reiche.
Der Reichtum gleicht dem Seewasser: Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.
Der reichen Witwe Tränen trocknen bald.
Alle Menschen in der Welt streben nur nach Gut und Geld; und wenn sie es dann erwerben legen sie sich hin und sterben.
Magst du auch Geld und Gut endlos zusammentragen, du wirst doch nackt und bloß zuletzt ins Grab getragen.
Gold wächst nicht auf Bäumen.
Jeder Dummkopf mag zu Geld kommen, aber um es zu behalten, braucht es einen klugen Mann.
Fällt ein Reicher, so heißt es: ein Unfall. Fällt ein Armer, so heißt es: Er ist betrunken.
Wer früh aufsteht, wird reich.
Hast du Geld, so bist du weise. Hast du keines, bist du ein Narr.
Besser arm zu Lande als reich zur See.
Christus ist um Geld verraten worden.
Wenn ein niedrig Geborener Reichtum erlangt, trägt er einen Schirm um Mitternacht.
Geh zu deines reichen Freundes Haus, wenn du gerufen bist! Zu des armen Freundes Haus gehe ungerufen.
Weshalb um Gold weinen, wenn du den Tulpenbaum hast?
Geld schwor einen Eid, dass niemand es haben sollte, der es nicht liebte.
Geld ist ein Seelenverderber.
Wären alle reich, so wollte niemand das Boot rudern.
Besser ein strohener Vergleich als ein goldener Prozess.
Das Geld liegt auf der Straße, man muss es nur aufzuheben wissen.
Der größte Reichtum ist die Selbstgenügsamkeit.
Kein Mensch ist so reich, dass er nicht seinen Nachbarn braucht.
Alles, was uns wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben, nur das Überflüssige kostet viel.
Genügsamkeit und Seelenfrieden gedeihen in einer ländlichen Hütte besser als in einem prunkvollen Stadthaus.
Hüte dich, alles, was du besitzest, als dein Eigentum zu betrachten!
Viel Geld erwerben ist eine Tapferkeit; Geld bewahren erfordert eine gewisse Weisheit, und Geld schön ausgeben ist eine Kunst.
Der typische moderne Mann aber betrachtet Geld als ein Mittel, zu mehr Geld zu kommen, damit er protzen und Aufwand treiben kann und über diejenigen triumphieren, die bisher seinesgleichen waren.
Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigebig davon zu spenden.
Oh Mensch, das Geld ist nur Chimäre.
Ein Reicher ohne Freigebigkeit ist ein Baum, der weder Früchte noch Schatten gibt.
Nur Geld genug, so ist die Welt zu Kauf! Ein goldner Schlüssel schließt alle Schlösser auf!
Keine Festung ist so stark, dass Geld sie nicht einnehmen kann.
Reich ist, wer so viel besitzt, dass er nichts mehr wünscht.
In Geldsachen hört die Gemütlichkeit auf!
Arm und reich, vor Gott sind alle gleich.
Schwerer oft als Gold und Schätze ist es, Worte zu bewahren.
Mit Golde pflastert man den Weg zur Macht.
Und mehr als tausend Gründe wiegt des Goldes Macht.
Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben; wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.
Laß dir von den Steinreichen erzählen. Sie sind anders als du und ich. Sie haben Besitz und können ihn früh genießen, und das - macht sie weich, wo wir hart sind.
Fröhliche Armut ist großer Reichtum ohne Gut.
Die Technik schafft keinen neuen Reichtum, sie baut den vorhandenen ab, und zwar durch Raubbau. Sie vertilgt, indem sie fortschreitet, den Bestand, auf den sie angewiesen ist.
Oh gib, Fortuna, gerecht und weise, den Reichen Hunger, den Armen Speise!
In einem Land, wo reich die Reichen sind allein, werden die Armen nur um so ärmer sein.
Ein Reicher in der Fremd' ist überall zu Haus, und fremd ein armer Mann in seinem eigenen Haus.
Ein Alter liebt die Taler, ein Junger liebt sie auch, nur, jener zum Verstecken und dieser zum Gebrauch.
Im Deutschen reimt sich Geld auf Welt. Es ist kaum möglich, dass es einen vernünftigeren Reim gebe.
Geld hat keinen Wert für denjenigen, der mehr als genug davon hat, und die Weisheit, mit der er es ausgibt, ist die einzige soziale Rechtfertigung dafür, dass man es in seinem Besitz lässt.
In geborgtem Geld ist kein Segen.
Einem ehrlichen Manne, der es sich in der Welt hat sauer werden lassen, ist die Vorstellung des Grabes nicht so marternd, als die Vorstellung eines lachenden Erben.
Es ist doch sonderbar bestellt, sprach Hänschen Schlau zu Vetter Fritzen, dass nur die Reichen in der Welt das meiste Geld besitzen.
Die Stimmung ist alles im menschlichen Leben. Sie macht aus Steinen Gold und macht aus Gold Steine.
Vier G dürfen einem Feldherrn nicht fehlen: Geld, Geduld, Genie und Glück.
Ein Geschäft, das nichts als Geld verdient, ist ein schlechtes Geschäft.
Dem Wachsen des Geldes folgt die Sorge.
Ohne Geld ist die Ehre nur eine Krankheit.
Mädchen und Gold sind desto weicher, je reiner sie sind.
Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.
Siehe zu, dass du einen guten Namen behaltest! Der bleibt gewisser denn tausend Schätze Gold.
Geld und Gut macht Mut, aber viel mehr die Furcht des Herrn.
Der Reichen Überdruss wär' der Armen Überfluss.
Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen. Die Reichen sorgen leider nur zu gut für sich selbst.
So mancher schwimmt im Überfluss, hat Haus und Hof und Geld, und ist doch immer voll Verdruss, und freut sich nicht der Welt.
Sie brauchen nichts zu sagen, Sie sind ein reicher Mann; aber ich ein armer Teufel, mir muss was einfallen.
Was nützen die Liebe, Glück, Bildung, Reichtum, wenn du dir nicht die Zeit nimmst, sie in Muße zu genießen.
Tugenden sind von jeher gesunken mit Zunahme der Reichtümer.
Der Edle benützt seinen Reichtum, um sein Leben reicher zu gestalten. Der Niedrigdenkende benützt sein Leben, um zu Reichtum zu gelangen.
Die Strafe der reichen Leute besteht darin, dass sie mit reichen Leuten verkehren müssen.
Ringe nicht mit einem starken Mann und bringe einen Reichen nicht vor Gericht.