Viele Denkmäler werden aus den Steinen errichtet, die man den Toten zu Lebzeiten nachgeworfen hat.
Das ist das beste auf der Welt, dass Tod und Teufel nimmt kein Geld; sonst müsste mancher arme G'sell für manchen Reichen in die Höll'.
Die Heiterkeit und der Lebensmut unserer Jugend beruht zum Teil darauf, dass wir, bergauf gehend, den Tod nicht sehen, weil er am Fuß der anderen Seite des Berges liegt.
Gute Kost ist der Tod der Wespe.
Menschen stehen und warten, das Leben bringt und geht, der Tod kommt und nimmt.
Wer am Tode vorübergegangen ist, lebt anders, als er früher gelebt hat.
Wir alle entblößen das Haupt vor der Tapferkeit im Angesicht des Todes.
Ein freier Mensch denkt über nichts weniger nach als über den Tod; seine Weisheit besteht nicht im Denken über den Tod, sondern über das Leben.
In dieser Welt gibt es nichts Sichereres als den Tod und die Steuern.
Zu unserer Natur gehört die Bewegung. Die vollkommene Ruhe ist der Tod.
Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.
Der Geizhals bleibt im Tode karg: zween Blicke wirft er auf den Sarg, und tausend wirft er mit Entsetzen nach den mit Angst verwahrten Schätzen.
Solange die Eltern leben, sind wir noch Kinder, die den Tod nicht ernst nehmen. Doch wenn sie sterben, ist es gleichsam, als ob eine Wand, die uns vom Tode trennte, weggerissen würde.
Das wähne nun keiner, dass er sich nicht entbehren ließ; Dein Tod oder meiner macht in der Welt noch keinen Riss.
Ein ewig Rätsel ist das Leben und ein Geheimnis bleibt der Tod.
Nichts hat mehr Ähnlichkeit mit dem Tode als Müßiggang.
Bis an seinen Tod kann jeder ohne Speis und Trank leben; man nennt das aber verhungern.
Alt werden und einsam werden scheint dasselbe, und ganz zuletzt ist man wieder nur mit sich zusammen und macht andere durch den Tod einsam.
Der Tod allein zeigt, wie nichtig die Körperchen der Menschen sind.
Die meisten Poeten kommen erst nach ihrem Tode zur Welt.
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird zu leben.
Ein einzelner Tod ist eine Tragödie, eine Million Tote sind eine Statistik.
Am Morgen denk an Gott, am Mittag iss vergnügt dein Brot, am Abend denk an deinen Tod, des Nachts verschlafe deine Not.
Die Menschen haben vor dem Tod zuviel Achtung, gemessen an der geringen Achtung, die sie vor dem Leben haben.
Gegen den Tod gibt es keine Dispens von Rom.
Es gibt nur drei Ereignisse für den Menschen: Geburt, Leben und Tod; er weiß nichts von seiner Geburt, stirbt unter Schmerzen und vergisst zu leben.
Der Tod ist unnatürlich. Theoretisch ist der Mensch unsterblich.
Ein jedes Werk, das nicht auf Liebe gegründet ist, trägt den Keim des Todes in sich und geht seinem Ruin entgegen.
Die Gleichgültigkeit, der innere Tod, ist manchmal ein Zeichen von Erschöpfung, meistens ein Zeichen von geistiger Impotenz und immer - guter Ton.
Traurigkeit ist Stille, ist Tod. Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung, Leben.
Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen.
Nicht der Tod, sondern das Sterben beunruhigt mich.
Der Tod ist kein Schnitter, der Mittagsruhe hält, er mäht zu allen Stunden und schneidet sowohl das dürre wie das grüne Gras.
Immer auf dem Sprung stehen, das nenne ich Leben. Von Sicherheit eingewiegt werden bedeutet sicheren Tod.
Frevel ist's, den edlen Mann zu schmähn im Tode, ward er auch von uns gehasst.
Nie wird der Feind zum Freunde, selbst im Tode nicht.
Trennung ist der Liebe Tod.
Der Katzen Scherz ist der Mäuse Tod.
Die Hoffnung ist ein langes Seil, an dem sich viele zu Tode ziehen.
Mit dem Tode ist es für immer Feierabend.
Wer das Leben liebt und den Tod nicht scheut, geht fröhlich durch die sinkende Zeit.
Die Lagerfeuer an der Küste rauchen. Ich muss mich niederwerfen tief in Not. Leoparden wittern mein Gesicht und fauchen. Du bist mir nahe, Bruder Tod.
Ob das Leben körperlich ein dauernder Schmerz, eine dauernde Lust oder keines von beiden ist, können wir erst im Moment des Todes wissen.
Jedes legt noch schnell ein Ei und dann kommt der Tod herbei.
Es ist mir, als kenne man nicht das ganze Leben, wenn man nicht den Tod gewissermaßen in den Kreis einschließt.
An das Leben glauben wir, wir: mitten im Tod. Das sind wir, wir Illusionslosen mit den großen unmöglichen Rosinen im Kopf.
Aller Tod in der Natur ist Geburt, und gerade im Sterben erscheint sichtbar die Erhöhung des Lebens.
Arm oder reich, der Tod macht alle gleich.
Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ungewisser als seine Stunde.
Der Tod ist die Ruhe, aber der Gedanke an den Tod ist der Störer jeglicher Ruhe.
Ich habe solche Angst zu sterben. Aber damit verhindere ich nicht meinen Tod - sondern behindere mein Leben.
Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer - man ist sich seines Todes nicht mehr sicher.