Die Stimme der Freundschaft in der Not zu vernehmen, ist das Göttlichste, was dem Herzen widerfahren kann.
Ich aber soll zum Meißel mich erniedrigen, wo ich der Künstler könnte sein?
Mit dem Genius steht die Natur im ewigen Bunde; was der eine verspricht, leistet die andere gewiss.
Nichts in der Welt ist unbedeutend.
Ein Mann ist viel wert in so teurer Zeit.
Was unsterblich im Gesang soll leben, muss im Leben untergehn.
Wer möchte sich an Schattenbildern weiden, die mit erborgtem Schein das Wesen überkleiden.
Die Welt ist vollkommen überall, wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual.
Wer keinen Menschen machen kann, der kann auch keinen lieben.
Zürne der Schönheit nicht, dass sie schön ist, dass sie vedienstlos wie der Lilie Kelch, prangt durch der Venus Geschenk! Lass sie die Glückliche sein! Du schaust sie, du bist der Beglückte.
Leicht aufzuritzen ist das Reich der Geister. Sie liegen wartend unter dünner Decke.
Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt; alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt.
Es ist nichts als dieTätigkeit nach einem bestimmten Ziel, was das Leben erträglich macht.
Der Ring macht Ehen - und Ringe sind's, die eine Kette machen.
Frei geht das Unglück durch die ganze Welt.
Ich fürchte nicht die Schrecken der Natur, wenn ich des Herzens wilde Qualen zähme.
Das ist's ja, was den Menschen zieret, und dazu ward ihm der Verstand, dass er im innern Herzen spüret, was er erschafft mit seiner Hand.
Wenn gute Reden sie begleiten, dann fließt die Arbeit munter fort.
Man kann den Menschen nicht verwehren zu denken, was sie wollen.
Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann sich kein Gebild gestalten.
Frei von Tadel zu sein, ist der niedrigste Grad und der höchste; denn nur die Ohnmacht führt oder die Größe dazu.
So weit geht niemand, der nicht muss.
Ein Augenblick, gelebt im Paradies, wird nicht zu teuer mit dem Tod gebüßt.
Daran erkenn ich meine Pappenheimer.
Es wächst der Mensch mit seinen größern Zwecken.
Der Schein regiert die Welt und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne.
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Eng ist die Welt und das Gehirn ist weit. Leicht beieinander wohnen die Gedanken. Dort hart im Raume stoßen sich die Sachen.
Im engen Kreis verengert sich der Sinn, es wächst der Mensch mit seinen größeren Zwecken.
Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt; alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt.
Russland wird nur durch Russland überwunden.
Arm in Arm mit dir, so fordr' ich mein Jahrhundert in die Schranken.
Schwer ist es, aus dem Geschrei erhitzter Parteien die Stimme der Wahrheit zu unterscheiden.
Doch mit des Geschickes Mächten ist kein ewiger Bund zu flechten.
Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, die du mir nennst. Und warum keine? Aus Religion.
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Raum ist in der kleinsten Hütte für ein glücklich liebend Paar.
Zum Werke, das wir ernst bereiten, geziemt sich wohl ein ernstes Wort. Wenn gute Reden sie begleiten, dann fließt die Arbeit munter fort.
Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie fortzeugend immer Böses muss gebären.
Raum für alle hat die Erde.
Tyrannenmacht kann nur die Hände fesseln, des Herzens Andacht hebt sich frei zu Gott. Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.
Des Bauern Handschlag, edler Herr, ist auch ein Manneswort! Was ist der Ritter ohne uns? Und unser Stand ist älter als der eure.
Unter vielen schlimmen Dingen ist das Schlimmste eine scharfe Zunge.
Nichts auf der Welt ist unbedeutend.
So war`s immer, mein Freund, und so wird`s bleiben: Die Ohnmacht hat die Regel für sich, aber die Kraft den Erfolg.
Alles wiederholt sich nur im Leben, ewig jung ist nur die Fantasie: Was sich nie und nirgends hat begeben, das allein veraltet nie.
Was ist der langen Rede kurzer Sinn?
Ein offenes Herz zeigt eine offene Stirn.
Kardinal, ich habe das Meinige getan. Tun sie das Ihrige!
Unter den Blinden ist der Einäugige König.
Was man von der Minute ausgeschlagen, gibt keine Ewigkeit zurück.
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
So selten kommt der Augenblick im Leben, der wahrhaftig wichtig und groß ist.
Die Jahre fliegen pfeilgeschwind.
Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten.
Neigungen haben die Götter. Sie lieben der grünenden Jugend lockichte Scheitel. Es zieht Freude die Fröhlichen an.
Dem Mutigen hilft Gott.
Es ist wenig, was man zur Seligkeit bedarf.
Um das Ross des Reiters schweben, um das Schiff die Sorgen her. Morgen können wir's nicht mehr, darum lasst uns heute leben.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet!
Aus den Wolken muss es fallen, aus der Götter Schoß, das Glück, und der mächtigste von allen Herrschern ist der Augenblick.
Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, pfeilschnell ist das jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit.
Milch der frommen Denkungsart.
Gefährlich ist`s, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.
Der Starke ist am mächtigsten allein.
Das Überraschende macht Glück.
Mir erscheint der Lenz vergebens, der die Erde festlich schmückt. Wer erfreute sich des Lebens, der in seine Tiefe blickt?
Von der Stirne heiß, rinnen muss der Schweiß, soll das Werk den Meister loben; doch der Segen kommt von oben.
Es ist ein Schauspiel, ... das Tränen in deine Augen lockt, wenn es dein Zwerchfell zum Gelächter kitzelt.
Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer.
Die Leidenschaft flieht, die Liebe muss bleiben.
Es bringt die Zeit ein anderes Gesetz.
Das Spiel des Lebens sieht sich heiter an, wenn man den sichern Schatz im Herzen trägt.
Freiheit ist nur in dem Reich der Träume, und das Schöne blüht nur im Gesang.
Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
Ewig jung ist nur die Fantasie; was sich nie und nirgends hat begeben, das allein veraltet nie!
Nicht der gerechte, nur der laute Tadel kann verletzen.
Der Lüge kecke Zuversicht reißt hin. Das Wunderbare findet Gunst und Glauben.
Der Degen hat den Kaiser arm gemacht, der Pflug ist's, der ihn wieder stärken muss.
Ich weiß den Mann von seinem Amt zu unterscheiden.