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Shakespeare

Entdecke bewegende Shakespeare-Zitate großer Denker und Philosophen. Worte die inspirieren und zum Nachdenken anregen.

137 Aufrufe Aktualisiert: 25.02.2026
Schmerz der nicht spricht, erstickt das volle Herz und macht es brechen.
Wähle doch das Weib sich einen Ältern stets!
In der Ferne lebend, ergaben wir uns wilder Ausschweifung, wie Menschen immer es zu halten pflegen, dass sie am lustigsten vom Hause sind.
Der Trübsal süße Milch: Philosophie.
Du machtest erträglichen Wind von deinen Reisen. Das möchte hingehn. Aber die Wimpel und Fähnchen an dir brachten mich doch mehr als einmal davon ab, dich für ein Schiff von zu großer Ladung zu achten.
Wer die Schmeichelei liebt, ist des Schmeichlers würdig.
Dulden muss der Mensch sein Scheiden aus der Welt wie seine Ankunft: Reif sein ist alles.
Eine lose Rede schläft in dummen Ohren.
Wenn Liebhabern (was Gott verhüte!) der Stoff ausgeht, so ist der schicklichste Behelf, zu küssen.
Wie Schatten flieht die Lieb', indem man sie verfolgt. Sie folgt dem, der sie flieht, und flieht den, der ihr folgt.
Sie kann nicht lieben, noch Bild und Form der Neigung in sich prägen, so ist sie in sich selbst vergafft.
Sie liebte mich, weil ich Gefahr bestand; ich liebte sie um ihres Mitleids willen: Das ist der ganze Zauber, den ich brauchte.
Miss nicht den Nächsten nach dem eigenen Maß!
So wähl dir eine jüngere Geliebte, sonst hält kaum deine Liebe stand. Denn Mädchen sind wie Rosen: Kaum entfaltet, ist ihre holde Blüte schon veraltet.
Ein kluger Kopf weiß alles zu benutzen.
Ich muss dir sagen, Bursch, ich heiße Mann. Das ist ein Titel, zu dem das Alter dich nie bringen wird.
Wer sich selbst preist, außer durch die Tat, vernichtet die Tat im Preise.
Ich will auf einen Spiegel was verwenden und ein paar Dutzend Schneider unterhalten, um Trachten auszusinnen, die mir steh'n. Da ich bei mir in Gunst gekommen bin, so will ich's mir auch was kosten lassen.
Wenn Krankheit verzweifelt ist, kann ein verzweifeltes Mittel nur helfen - oder keins.
Im Schwachen wirkt die Einbildung am stärksten.
Das Auge sieht sich nicht als nur im Widerschein durch andere Dinge.
Ein Weib, das unverschämt und männlich ward, ist nicht so widrig wie ein weibischer Mann.
Auf Dinge, die nicht mehr zu ändern sind, muss auch kein Blick zurück mehr fallen! Was getan ist, ist getan und bleibt's.
Zuviel Geschäftigkeit ist misslich.
Der dumme Esel geht doch nicht schneller, wie du ihn auch prügeln magst.
Ich achte mich in keinem Stück so glücklich, als dass mein Sinn der Freunde treu gedenkt.
Wer stets zu Hause bleibt, hat nur Witz fürs Haus.
Der Rest ist Schweigen.
Gerücht ist eine Pfeife, die Argwohn, Eifersucht, Vermutung bläst.
Es ruht noch manches im Schoße der Zeit, das zur Geburt will.
Der erste Trunk über den Durst macht ihn zum Narren, der zweite toll, und der dritte ersäuft ihn.
Der Mann, der einst des Löwen Haut verkaufte, da er noch lebte, kam beim Jagen um.
Wo Worte selten sind, haben sie Gewicht.
Der soll mit dem Finger meines Reichtums keinen Knoten in sein Glück knüpfen.
Es ist doch ein Jammer, dass die großen Leute in dieser Welt mehr Aufmunterung haben, sich zu hängen und zu ersäufen als ihre Christenbrüder.
Kein Großmaul weiß sein Eselsohr zu hehlen.
Ein tiefer Fall führt oft zu höherem Glück.
Bereit sein ist alles!
Ei, der Gesunde hüpft und lacht, dem Wunden ist's vergällt. Der eine schläft, der andere wacht, das ist der Lauf der Welt.
Die Partei des Jungfrauentums nehmen, heißt seine Mutter anklagen, welches offenbare Empörung wäre.
Die Zeit schlägt Falten in die reinste Stirne, entstellt die schöne Wahrheit der Natur und prägt auf alles der Vernichtung Spur.
Die Nase rümpft oft vor verblühten Rosen, wer vor der Knospe kniete.
Komme, was kommen mag, die Stunde rinnt auch durch den rausten Tag.
Ein Mann von guter Physiognomik sein, ist ein Geschenk des Glücks.
Der braucht einen langen Löffel, der mit dem Teufel isst.
Kein Glaube, keine Treu' noch Redlichkeit ist unter Männern mehr. Sie sind meineidig, falsch sind sie, lauter Schelme, lauter Heuchler! Wo ist mein Diener? Gebt mir Aquavit!
Ein Bierzapf ist ein gutes Gewerbe.
Sie ist mein Landgut, ist mein Haus und Hof, mein Hausgerät, mein Acker, meine Scheune, mein Pferd, mein Ochs, mein Esel, kurz mein Alles.
Der Überfluss und Friede zeugen Memmen. Drangsal ist der Keckheit Mutter.
Es wächst die Erdbeer' unter Nesseln auf. Gesunde Beeren reifen und gedeihn am besten neben Früchten schlecht'rer Art.
Nichts weiß ein liebend Mädchen, bis sie weiß, allein das Unerreichte steh im Preis; dass nie, erhört, das Glück so groß im Minnen, als wenn Begier noch fleht, um zu gewinnen.
Mädchen, wohl durchgesommert und warmgehalten, sind wie Fliegen um Bartholomäi: Blind, ob sie schon ihre Augen haben. Und dann lassen sie sich handhaben, da sie zuvor kaum das Ansehen ertrugen.
Die Stunde rinnt auch durch den rausten Tag.
Oft ist's der eigene Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen. Unserer Kraft verleiht er freien Raum.
Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: Der Ehemann ist der größte von beiden.
Überflüss'ge Äste haun wir hinweg, damit der Fruchtzweig lebe.
Güte, die vollblütig wird, erstirbt im eigenen Allzuviel.
Fest beharren im Unrechttun, vermindert Unrecht nicht, nein, macht es schwerer.
Gesegnet, die auf Erden Frieden stiften!
Wahnsinn bei Großen darf nicht ohne Wache gehen.
Wahr ist's, 'schade, und schade, dass es wahr ist.
Verliebte sehen nicht die artigen Kindereien, die sie begehen.
Überfluss kommt eher zu grauen Haaren, aber Auskommen lebt länger.
Verlassen sei, was selber sich verlässt!
Leutselig sei, doch keineswegs gemein!
Glücklich, weil wir nicht überglücklich sind. Wir sind der Knopf nicht auf Fortunas Mütze.
Schwachheit - dein Name ist: Weib.
Neugeschaffner Rang vergisst die Namen.
Schlecht weht der Wind, der keinen Vorteil bringt.
Oft sagt man ein Ding und meint es nicht.
Natur bringt wunderliche Käuz' ans Licht.
"Nein", sagt ein Mädchen, weil's die Sitte will, und wünscht, dass es der Frager deut' als "Ja".
Was ich denke, sag' ich und verbrauche meine Bosheit in meinem Atem.
Am meisten Unkraut trägt der fettste Boden.
Unter zwanzig vernünftigen Männern wird nicht einer sich selbst loben.
Weil das Los der Menschen niemals sicher, lasst uns bedacht sein auf den schlimmsten Fall.
Was für ein artiges Ding ein Mann ist, wenn er in Wams und Hosen herumläuft und seinen Verstand zu Hause lässt.
Männer sind im Mai, wenn sie freien, und im Dezember in der Ehe.
Gefährliche Gedanken sind gleich Giften, die man zuerst kaum wahrnimmt am Geschmack, allein nach kurzer Wirkung auf das Blut gleich Schwefelminen glühn.
Etwas ist faul im Staate Dänemark.

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