Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar. An Mut und an Hoffnung reich.
Jeder muss den Mut der Überzeugung haben.
Gelehrte Leute wissen es - tapfere tun es.
Das ist nicht der Tapferste, der sich nie gefürchtet, sondern der die Furcht überwunden hat.
Nur Mut, die Sache wird schon schief jehn!
Es gibt Gefahren, denen zu entfliehen nicht Feigheit ist, sondern höchster Mut, die Kraft, sich selbst zu besiegen.
Leid frisst das Herz und auch den Mut.
Gescheite Leute sind selten mutig. Sie sind vorsichtig und maßvoll, also eigentlich feige. Wirklichen Mut haben nur die Narren.
Man sage nicht, das Schwerste sei die Tat! Da hilft der Mut, der Augenblick, die Regung. Das Schwerste dieser Welt ist der Entschluss.
Reines Herz und reiner Mut sind in jedem Kleide gut.
Es ist betrogen deren Mut, die sich selber dünken gut.
Auch der Mutigste von uns hat nur selten den Mut zu dem, was er eigentlich weiß.
Der Mut will lachen.
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit.
Wenn Tapferkeit Furchtlosigkeit bedeutet, dann ist mir noch kein tapferer Mann begegnet. Jeder Mensch fürchtet sich; je intelligenter er ist, umso mehr. Tapfer ist, wer von seiner Furcht keine Notiz nimmt.
Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in ihr, der Mutige nach ihr.
In großer Not zeigt sich der große Mut.
Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
Wir haben den Mut eines Mannes nicht nach der Fahne beurteilt, für die er kämpfte.
Zu sehen, was recht ist, und es gegen seine Einsicht nicht tun, ist Mangel an Mut.
Bescheidenheit ist nichts anderes als Faulheit, Mattigkeit und Mangel an Mut, so dass man mit Recht sagen kann, dass die Bescheidenheit für die Seele eine Erniedrigung ist.
Vollendete Tapferkeit besteht darin, ohne Zeugen zu tun, was man vor aller Welt zu tun vermochte.
Nicht immer sind es Mut und Keuschheit, die die Männer mutig machen und die Weiber keusch.
Das Laster hetzt zum Kriege, aber die Tapferkeit kämpft. Gäbe es keine Tapferkeit, so hätten wir für immer Frieden.
Nur durch Mut kann man sein Leben in Ordnung bringen.
Vertrauen ist Mut und Treue ist Kraft.
Man kann Vorsicht Furcht, man kann Mut Leichtfertigkeit nennen.
Mut beruht vielfach auf Fantasielosigkeit. Man kann sich keine Vorstellung von der Situation machen, in die man gegebenenfalls durch ihn versetzt wird.
Mut ist nichts anderes als Angst, die man nicht zeigt.
Dem Mutigen gehört die Welt!
Mittleren Menschen mag man den Mut loben, edlen die Besonnenheit.
Die schwach an Mut sind, sind stark an Schläue.
Mut ist oft Mangel an Einsicht, während Feigheit nicht selten auf guten Informationen beruht.
Vernunft ist manchmal nichts anderes als Mut zur Feigheit.
Allein derjenige ist wirklich mutig, der auch die Furcht kennt; der andere ist nur tollkühn.
Tapfer ist, wer von seiner Furcht keine Notiz nimmt.
Aufrichtigkeit ist höchstwahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit.
Der Unwissende hat Mut, der Wissende hat Angst.
Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.
Je mehr Mut man sich antrinkt, desto durstiger wird die Angst.
Ein Held ist nicht mutiger als ein gewöhnlicher Sterblicher, aber er ist es fünf Minuten länger.