Der Zorn ist der Beginn des Wahnsinns.
Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.
Wer die Menschen kennenlernt, liebt die Tiere.
Wenn die Ratte sterben will, beißt sie der Katze in den Schwanz.
Wenn die Menschen nur von dem sprächen, was sie verstehen, dann würde gar bald ein großes Schweigen auf der Erde herrschen.
Wer als Kind nicht lernt, der wird ein Taugenichts. Wer als Knabe nicht lernt - was soll der im Alter treiben?
Wer sein Herz dem Ehrgeiz öffnet, verschließt es der Ruhe.
Frühlingswetter ändert ständig sein Gesicht.
Fürchte dich nicht, langsam zu gehen. Fürchte dich nur, stehenzubleiben!
Einem Land, in dem die Blumen teuer sind, fehlt die Grundlage der Kultur.
In einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber.
Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich der Singvogel darauf niederlassen.
Alles Geld der Welt ist nicht so viel wert wie zur rechten Stunde ein Becher besten Weines.
Wer kein freundliches Gesicht hat, darf keinen Laden aufmachen.
Himmel und Erde, Menschen und Geister - alles liebt den Geringen, nicht den Stolzen.
Die erste Gunst ist Gunst, die zweite schon Verpflichtung.
Leihe Geld einem, der es nicht zurückzahlt, und er wird es dir noch übelnehmen.
Tiger und Hirsche streichen nicht miteinander umher.
Ein Reich ist leicht zu regieren, eine Familie schwer.
Nichts ist besser verkauft, als was man einem echten Freunde, der's bedürftig ist, schenkt.
Meinungen sind wie Nägel: Je mehr du auf sie einschlägst, um so tiefer dringen sie ein.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist ein Laster. Wissen, aber sich dem Nichtwissenden gleich verhalten, ist Weisheit.
Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.
Vermöchten wir alle nur für einen einzigen Tag höflich zu sein: Die Feindschaft unter den Menschen würde sich in Liebe wandeln.
Wer sich selbst alles zutraut, wird andere übertreffen.
Flüsse und Berge kann man verändern, aber nicht den Menschen.
Die Zeit offenbart den Charakter des Menschen.
Es gibt Menschen, die Fische fangen und solche, die nur das Wasser trüben.
Feuer soll man nicht in Papier einhüllen.
Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an.
Sind die Bauleute zu viele, so wird das Haus schief.
Je klarer das Wasser, desto weniger Fische. Je klüger ein Mensch, desto weniger Weisheit.
Ein Mensch, der ungehindert allen seinen Wünschen gemäß dahinleben könnte, müsste von Tag zu Tag schwächer werden.
Auch ein hunderttausend Fuß hoher Baum ruht auf der Erde.
Auch Buddha war zuerst nur ein gewöhnlicher Mensch.
Drei Zehntel vom guten Aussehen dankt die Frau der Natur und sieben Zehntel dem Putz.
Fürchte dich nicht, langsam zu gehen! Fürchte dich nur, stehen zu bleiben!
Um aus einem stumpfen Beil eine Nadel zu machen, braucht es nichts anderes als Arbeit.
Vernachlässige nicht dein eigenes Feld, um das eines anderen zu jäten.
Du kannst kein Buch öffnen, ohne etwas daraus zu lernen.
Wenn drei Personen eines Herzens sind, so verwandelt sich selbst Lehm in Gold.
Ein Bild sagt mehr als tausend Wörter.
Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupte fliegen, kannst du nicht verhindern. Aber dass sie Nester in deinen Haaren bauen, das kannst du verhindern.
Einen Tag ungestört in Muße zu verleben, heißt einen Tag lang ein Unsterblicher sein.
Ein Augenblick Geduld kann viel Unglück verhüten.
Jeder nimmt die Farbe seiner Umgebung an.
Besser ist es, in der Nähe Gutes zu tun, als in der Ferne Räucherwerk zu verbrennen.
Es genügt nicht, zum Fluss zu kommen, mit der Absicht, Fische zu fangen. Man muss auch das Netz mitbringen.
Wer das Feuer haben will, muss den Rauch leiden.
Kalter Tee und kalter Reis mögen ja noch hingehen, aber kalte Worte sind nicht zum Ausstehen.
Zu wissen, wie man etwas macht, ist nicht schwer. Schwer ist nur, es zu machen.
Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer.
Die Reue ist der Mai der Tugenden.
Nicht jeder Tag ist ein Laternenfest.
Wer dir einen Tropfen Wasser schenkt, den lohne mit einem nie versiegenden Born!
Unter den Menschen sind die alten am besten, unter den Kleidern die neuen.
Wer den Himmel im Wasser sieht, sieht die Fische auf den Bäumen.
Leichtsinnig in der Jugend macht kläglich im Alter.
Zuviel Geist haben, heißt nicht genug davon haben.
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist unser Eigentum.
Man hat seinen Geist nie so nötig, wie wenn man mit einem Dummkopf zu tun hat.
Nur mit den Augen der anderen kann man die eigenen Fehler gut sehen.
Wer die Klassiker studiert, ohne sie zu begreifen, täte besser daran, zum Pflug zurückzukehren.
Wer sein eigenes Gesicht wäscht, ist rein.
Schöne Mädchen haben meistens kein Glück; kluge junge Leute sehen meist nicht gut aus.
Zehn Jahre lang Gutes tun ist nicht genug. Einen Tag Böses tun ist zuviel.
Streben, seine Wünsche nach Besitz zu befriedigen, heißt Feuer mit Stroh löschen.
Wer sich zum Schaf macht, den fressen die Wölfe.
Eine unklare Rede ist ein blinder Spiegel.
Willst du das Land in Ordnung bringen, so musst du zuerst die Provinzen in Ordnung bringen. Willst du deine Familie in Ordnung bringen, so musst du zunächst dich selbst in Ordnung bringen.
Wer einen Tag glücklich sein will, der trinke! Wer eine Woche glücklich sein will, schlachte ein Schwein! Wer ein Jahr glücklich sein will, heirate! Wer immer glücklich sein will, der werde Gärtner!
Mit Dichtern, Malern und Musikern ist es wie mit Pilzen: für einen Guten zehntausend Schlechte.
Gute Dinge sind nicht billig und billige nicht gut.
Fühlst du dich von jemand beleidigt, so stellst du dich geistig unter ihn.
Der vollkommene Mensch richtet sich nach dem, was schicklich ist.
Als du auf die Welt kamst, weintest du, und um dich herum freuten sich alle. Lebe so, dass, wenn du die Welt verlässt, alle weinen und du allein lächelst!
Es gibt keine Nadel, die an beiden Enden spitz wäre.
Beantworte keinen Brief im Ärger!
Der Reiche denkt an das nächste Jahr, der Arme an das, was er vor Augen hat.
Je mehr ein Mann seine Frau liebt, desto mehr bestärkt er ihre Launen.