Gott schickt uns das Fleisch, aber der Teufel die Köche.
Sobald Gesetz ersonnen, wird Betrug begonnen.
Jeder leitet das Wasser auf seine eigene Mühle.
England ist das Paradies der Frauen, das Fegefeuer der Männer und die Hölle der Pferde.
Wer Gott recht liebt, darf nicht verlangen, dass Gott ihn wieder liebe.
Schönheit und Verstand sind selten verwandt.
Wenn du eine Frau nimmst und wenn du ein Pferd kaufst, so schließe deine Augen und befiehl dich Gott!
So böse ist kein Hund, dass er nicht mit dem Schwanze wedelte.
Wenn das Fest vorbei ist, so will niemand den Saal kehren.
Besser ein magerer Vergleich als ein fetter Prozess.
Tolle Jünglinge - weise Männer.
Es ist keine Schande, in den Schmutz zu fallen; aber Schande ist es, nicht aufstehen zu wollen.
Wo Bacchus das Feuer schürt, sitzt Frau Venus am Ofen.
Keiner ist mehr als Mensch.
Hunger wandelt Bohnen in Mandeln.
Wer der guten Mutter nicht gehorchen will, wird der bösen Stiefmutter gehorchen.
Lieber ein Ehemann ohne Liebe als ein eifersüchtiger.
Wer immer hofft, stirbt singend.
Wer nicht achtet, wird geachtet.
Man fang' das Lied zu hoch nicht an, dass man's zu Ende singen kann.
Wenn die Gefahr vorüber ist, wird der Heilige verspottet.
Wenn die Frau sündigt, ist der Mann nicht unschuldig.
Lerne Weisheit durch die Torheit der anderen.
Wenn Gott nicht will, können die Heiligen nicht.
Gott ist größerer Verzeiher, als der Mensch Sünder ist.
Unser Herrgott macht die Rechnung nicht jeden Sonnabend.
Neapel sehen - und sterben.
Wenn der Junge wüsste und der Alte könnte, gäb' es nichts, was nicht vollbracht würde.
Das Wenn und das Aber sind das Erbteil der Dummen.
Der Deutsche hat seinen Verstand in den Fingern.
Ein voller Sack spitzt seine Ohren.
Der Wein ist die Milch der Alten.
Wer Geld hat, findet leicht Vettern.
Der Trinker spricht immer vom Wein.
Dolce far niente. (Süßes Nichtstun.)
Wer etwas weiß, hat zehn Augen, wer nichts weiß, ist blind.
Wer im Anfang oft gewann, war zuletzt ein Bettelmann.
Einer allein ist nicht einmal gut im Paradiese.
Der Schuldige glaubt, dass alle schlecht von ihm sprechen.
Wer Glück hat, dem wächst ein Zitronenbaum, wenn er einen Pfahl pflanzt.
Wer den Papst zum Vetter hat, kann leicht Kardinal werden.
Mancher schießt ins Blaue hinein und trifft ins Schwarze.
Wenn das Spiel zu Ende ist, kommen König und Bauer wieder zurück in den gleichen Kasten.