Die Eitelkeit folgt der Mode, die Anmaßung übertreibt sie, der gute Geschmack verbindet sich mit ihr.
Wer Eitelkeit zum Mittagsbrot hat, bekommt Verachtung zum Abendbrot.
Neugierde ist nur Eitelkeit. Meistens will man nur etwas erfahren, um darüber sprechen zu können.
Die Eitelkeit anderer geht uns nur dann wider den Geschmack, wenn sie wider unsere Eitelkeit geht.
Die so genannte Freigebigkeit ist meistens nur die Eitelkeit des Schenkens; an dieser liegt uns mehr als an dem, was wir schenken.
Die Tugend würde nicht so weit gehen, wenn die Eitelkeit ihr nicht Gesellschaft leistete.
Wenn die Eitelkeit sie nicht reden ließe, würden die meisten Menschen überhaupt nicht reden.
Wenn Eitelkeit die Tugenden auch nicht gänzlich umstürzt, so bringt sie doch zum mindesten alle ins Wanken.
Der Prunk der Begräbnisse dient mehr der Eitelkeit der Lebenden als der Ehre der Toten.
Gewöhnlich ist man mehr aus Eitelkeit schmähsüchtig als aus Bosheit.
Scharfsinn hat einen gewissen Schein von Weissagung, der unserer Eitelkeit mehr schmeichelt als alle anderen Eigenschaften des Geistes.
Die Eitelkeit andrer ist uns deshalb unerträglich, weil sie die unsrige verletzt.
Um zu gefallen, muss man eitel sein. Man lernt der Eitelkeit anderer nur an sich selbst schmeicheln.
Unsere Prinzipien dauern gerade so lange, bis sie mit unseren Leidenschaften oder Eitelkeiten in Konflikt kommen, und ziehen dann jedesmal den kürzeren.
Bei allen Menschen ist es zu wissen wichtig, ob sie aus Not, aus Eitelkeit, aus Langeweile oder aus Liebe schaffen.
Universitäten sind weniger eine Auslese von Intelligenz als von Eitelkeit.
Ein vernünftiges Auto soll seinen Besitzer überallhin transportieren - außer auf den Jahrmarkt der Eitelkeiten.