Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten.
Am vielen Lachen sollst du den Narren erkennen.
Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler.
Ein Narr ist viel bemüht; des Weisen ganzes Tun, das zehnmal edeler, ist Lieben, Schauen, Ruhn.
Narren lernen, wenn sie lernen, auf eigene Kosten. Der Kluge lernt auf Kosten der Narren.
Die eine Hälfte der Welt lacht über die andre, und Narren sind sie alle.
Erfahrung ist ein teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.
Es war die beste und die schlechteste aller Zeiten, das Zeitalter der Weisheit und der Narrheit.
Wenn deine Schrift dem Kenner nicht gefällt, so ist es schon ein böses Zeichen; doch wenn sie gar des Narren Lob erhält, so ist es Zeit, sie auszustreichen.
Drei Dinge hält man für Wahrheit in Rom: der Römer geistliche Heiligkeit, der Wahlen Weisheit und der Teutschen Narrheit.
Ein Narr kann mehr fragen, als sieben Weise beantworten können.
Doch ist ein Narr, wer traut der Lieb: Ob blond, ob braun sind ihre Haare, glücklich, wer fern von ihr verblieb.
Welch ein Narr ist der Mensch! In allem muss er sich spiegeln! Selbst in Sonne und Mond hat er sein Antlitz entdeckt.
Wir leben in einer Welt, worin ein Narr viele Narren, aber ein weiser Mann nur wenige Weise macht.
Ein bisschen Narrheit, das versteht sich, gehört immer zur Poesie.
Süß ist's, zur rechten Zeit den Narr'n zu spielen.
Der Narr stolpert über den Abgrund, in den der Weise regelrecht hineinfällt.
Ein vornehmer Mann verliebt sich wie ein Narr, aber nicht wie ein Dummkopf.
An vielem Lachen sollst du den Narren erkennen.
Große Männer unternehmen große Dinge, weil diese groß sind, und die Narren, weil sie glauben, dass sie leicht sind.
Ein Narr trifft allemal noch einen größeren an, der ihn nicht genug bewundern kann.
Jedem Narren gefällt seine Kappe.
Hoffen und Harren macht manchen zum Narren.
Der Kluge verkauft seinen Essig teurer als der Narr seinen Honig.
Der ist nicht ganz weise, der nicht einmal ein Narr sein kann.
Habgier im Alter ist eine Narrheit. Vergrößert man denn seinen Reiseproviant wenn man sich dem Ziel nähret?
Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.
Der Dummkopf beschäftigt sich mit der Vergangenheit, der Narr mit der Zukunft, der Weise aber mit der Gegenwart.
Die Öffentlichkeit! Wie vieler Narren bedarf es, um eine Öffentlichkeit zu ergeben?