Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Der Himmel senket sich, er kommt und wird zur Erden. Wann steigt die Erd' empor und wird zum Himmel werden?
In einer guten Ehe fügen sich Himmel und Erde zusammen.
Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand.
Wenn der Himmel niederfällt, schmilzt die Erde.
Dankbarkeit ist in den Himmel gestiegen und hat die Leiter mitgenommen.
Kein Haus ist noch so fest, kein Himmel noch so hoch, im Balken nagt der Wurm, die Ratt' im Kellerloch.
Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre, der Schall pflanzt seinen Namen fort.
Die Sterne lauter ganze Noten. Der Himmel die Partitur. Der Mensch das Instrument.
Es ist kein Meister vom Himmel gefallen.
Religion und Theologie sind grundverschiedene Dinge: Eine künstliche Leiter zum Himmel die, jene die angeborene Schwinge.
Du hättest gern zugleich den Himmel und die Erde. Ich fürchte, dass dir so von beiden keines werde.
Wir mögen die Himmel erstürmen und neue Sterne ohne Zahl finden: Es gibt immer noch den neuen Stern, den wir nicht gefunden haben - jenen, auf dem wir geboren sind.
Dem Himmel ist beten wollen auch beten.
Solch ein windiger Tag, da ist die Luft voller Scheren, der Himmel nur noch ein Schnittmuster.
Wer über den See geht, wechselt den Himmel, doch nicht den Charakter.
Humor ist auch eine Erhebung gegen den Himmel. Nur geht man wie der Vogel Merops mit dem Hintern zuerst.
Die Erde ist ein Himmel, wenn man Friede sucht, recht tut und wenig wünscht.
Wenn ein Mensch zu anderen Himmelskörpern fliegt und dort feststellt, wie schön es doch auf unserer Erde ist, hat die Weltraumfahrt einen ihrer wichtigsten Zwecke erfüllt.
Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
Die Tinte des Gelehrten und das Blut des Märtyrers haben vor dem Himmel den gleichen Wert.
Schade, dass es nicht im Himmel einen Schalter gibt, bei dem man sich erkundigen kann, wie es unten nun wirklich gewesen ist.
Wen der Himmel bewahren will, den erfüllt er mit Güte.
Es kommt alles auf die Umgebung an. Die Sonne im lichten Himmelsraume hat eine viel geringere Meinung von sich als die Unschlittkerze, die im Keller brennt.
Das Licht vom Himmel lässt sich nicht versprengen, noch lässt der Sonnenaufgang sich verhängen mit Purpurmänteln oder dunklen Kutten.
Der Mensch soll nicht sorgen, dass er in den Himmel kommt, sondern dass der Himmel in ihn komme. Wer ihn nicht in sich selber trägt, der sucht ihn vergebens im ganzen All.
Eine schöne Seele ist wie die Flamme, die immer zum Himmel strebt.
Auch die Augen haben ihr tägliches Brot: den Himmel.
Willst du den Himmel gewiss haben, so tauge etwas für die Erde!
Klarem Himmel und lachenden Herren soll keiner trauen.
Es kommt wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
Mancher leugnet die Sonne vom Himmel weg.
Im siebenten Himmel schweben.
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Zum Abschiednehmen just das rechte Wetter: Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.
Wer seinen Horizont erweitert, verkleinert den Himmel.
Wir erahnen die Unermesslichkeit unserer Unwissenheit, wenn wir die Unermesslichkeit des Sternenhimmels betrachten.
Wer den Himmel nicht in sich selber trägt, sucht ihn vergebens im ganzen Weltall.
Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.
Der Himmel kommt niemals dem zur Hilfe, der selbst nichts tut.